Freitag, 11. Juli 2014

Die Grenzen statistischer maschineller Übersetzung

Maschinelle Übersetzung ist nicht perfekt, klar. Aber man kann ja wenigstens einen groben Eindruck von dem bekommen, was einem in einer unbekannten Sprache vorliegt. Jedenfalls, solange diese Sprache in großen Mengen als Korpus vorliegt, können Google und co schon richtig helfen. Aber wer lässt sich schon einfach nur Englisch übersetzen? Im Falle von Norwegisch ist Google jedenfalls überfordert - ut.no, eine Seite, auf der Trekking- und Wanderfreunde viele gute Infos zu norwegischen Touren finden können, benutzt den Google-Übersetzungsdienst - ob das aber wirklich sinnvoll ist, würde ich mal vorsichtig anzweifeln: 
Deutsche Variante von ut.no, übersetzt durch Google Translate
Was hier eigentlich gemeint ist? Frei (aber dafür menschlich) übersetzt so ungefähr folgendes: 

1) Wo befindet sich Norwegens schönste Küstenhütte?
Sei bei der Wahl der Küstenperlen dabei! Den ganzen Sommer lang wählen wir Norwegens Lieblingshütten.
2) Lust auf etwas ganz anderes als ein Großstadtwochenende?
Wo die Küste sich windet und Leuchttürme wie an der Perlenschnur aufgereiht stehen.
3) Sherpa-gebauter Steig sorgt für weniger "High-Heel-Schäden"
- Nun ist es weniger wie ein Geländemarsch und mehr wie der Gang über den Wohnzimmerteppich.


Das Original (Screenshot vom 10.7.14 von der ut.no Startseite) sieht übrigens folgendermaßen aus: 
Ein Ausschnitt aus der original norwegischen Internetpräsenz
Aber egal wie die Übersetzung ausfällt, die Bilder machen Lust auf Norwegen.

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